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WordPress: 10 Fakten, die du kennen solltest

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Bist du noch ein WordPress-Neuling oder merkst du hin und wieder, dass du eigentlich gar nicht so richtig weißt, was WordPress ist? In diesem Artikel erkläre ich dir 10 Fakten, die du kennen solltest, wenn du mit dem beliebtesten CMS arbeitest oder zukünftig arbeiten willst. Beim Lesen wirst du merken, wie begeistert ich davon bin. Deshalb könnte der Titel auch lauten: „Warum ich mich auf WordPress spezialisiert habe und es jedem empfehle”.

1. Perfekt, wenn du einen Blog starten willst

Ursprünglich wurde WordPress als reines Blogging-Tool in die Internet-Welt geboren. Doch schnell haben Leute das Potenzial erkannt und es immer weiter ausgebaut, sodass es heute ein vollwertiges Content-Management-System (CMS) ist. Wenn du also einen Blog starten willst, aber auch eine „normale” Website haben möchtest, hast du mit WordPress das optimale Tool dafür. Hilfreiche Artikel zum Thema „Blog starten” findest du übrigens bei meiner lieben Kollegin Ines Fritz.

2. Content-Management-System (CMS)

Content-Management-System bedeutet „Inhalts-Verwaltungs-System”. Ein CMS vereinfacht die Verwaltung von Inhalt, Design und Funktionen, sodass du keine Programmierkenntnisse brauchst, um deine Website zu bearbeiten. Ohne CMS hättest du nur mit Code zu tun.

3. Riesige weltweite WordPress-Community

Die Community bewegt sich in erster Linie natürlich online, weshalb du zu fast jedem Problem einen Blogbeitrag oder einen Foreneintrag finden wirst. Aber auch offline treffen sich regelmäßig WordPress-Fans in lokalen Meetups oder zu WordCamps (Konferenzen).

4. Kostenlos und Open Source

Open Source bedeutet „offene Quelle”. Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du dir bei Open-Source-Software den Code ansehen und darfst ihn auch bearbeiten. Ein Vorteil davon ist, dass alle Menschen das System weiterentwickeln und verbessern können. Dadurch kennen sich dann auch sehr viele Menschen mit diesem System aus und können Unterstützung geben.
WordPress.org

5. WordPress.org: Download-Version

Auf www.wordpress.org kannst du das CMS herunterladen. Installieren kannst du es dann bei deinem Webhoster. Dieser vermietet dir unter anderem Speicherplatz im Internet (Webspace). Damit bist du flexibel und kannst jederzeit umziehen, wenn es dir bei deinem Webhoster nicht mehr gefällt. Zudem kannst du bei dieser selbst gehosteten Version alle Möglichkeiten voll ausschöpfen. Anders sieht es da bei www.wordpress.com aus:

6. WordPress.com: Gehostete Version

Bei WordPress.com kannst du nicht aussuchen, bei welchem Webhoster deine Website liegen soll und erhältst eine stark abgespeckte Version. Die Vorteile sind, dass du die Software nicht selbst installieren musst und sofort starten kannst. Die Plattform übernimmt alles für dich. Bevor du jetzt aber überstürzt diesen Artikel abbrichst und zu WordPress.com wechselst, lies dir bitte noch die Nachteile durch:

  • Du bist sehr stark eingeschränkt bei den Funktionen und dem Design. Schon die einfachsten Erweiterungen kosten dich zusätzliches Geld.
  • Eine eigene Website-Adresse (www.deinname.de) kostet ebenfalls extra.
  • Du bist komplett abhängig von dieser Plattform und damit von den Funktionen und Preisen (die sich jederzeit ändern können).
  • Obwohl WordPress von Haus aus suchmaschinenoptimiert ist, wird deine Website oft schlechter gefunden, wenn sie bei WordPress.com liegt.
  • Solltest du eines Tages zu einem „richtigen” Webhoster umziehen wollen, kann das aufwendig werden. Manches lässt sich auch gar nicht umziehen (z. B. exklusive Themes, die es ausschließlich für Kunden gibt).

Wenn du die Sache mit deiner Website also wirklich ernst meinst und damit langfristig erfolgreich sein willst, rate ich unbedingt dazu, direkt richtig mit einer eigenen gehosteten Version zu starten. Wenn du dabei Hilfe brauchst, kannst du dich gerne bei mir melden. Ich habe schon ein paar Websites von WordPress.com zu einer eigenen gehosteten Version umgezogen und kann dich dabei gerne unterstützen.

Übrigens: Wann immer ich von WordPress spreche, meine ich eine selbstgehostete Version.

7. Flexibel erweiterbar durch Plugins

Mit Plugins (Zusatzmodule) kannst du deine Website ganz einfach erweitern. So kannst du z. B. Formulare, Cookie-Hinweis oder sogar ein ganzes Onlineshop-System integrieren. Plugins können aber auch die Sicherheit und Ladegeschwindigkeit optimieren oder deine Website mehrsprachig machen. Es gibt sehr viele kostenlose Plugins da draußen, die du mit wenigen Klicks direkt installieren kannst. Ein paar richtig gute Plugins sind jedoch kostenpflichtig.
Individuelle Gestaltung durch Themes

8. Individuelle Gestaltung durch Themes

Mit einem Theme kannst du das Aussehen deiner Website steuern. Neben den offensichtlichen Gestaltungsmitteln wie Farben und Schriften, liefern dir die meisten Themes zusätzlich weitere Funktionen. Manche konzentrieren sich dabei auf eine bestimmte Zielgruppe und erweitern die Funktionen dazu passend. Zum Beispiel kann in einem Theme für einen Food-Blog auch die Möglichkeit gegeben sein, Rezepte zu erstellen. Im WordPress Theme-Verzeichnis tummeln sich sehr viele kostenlose Themes. Auf diversen Design- und Template-Plattformen bekommst du auch kostenpflichtige, die oft professioneller und besser ausgestattet sind als ihre kostenlosen Konkurrenten.

9. Optimal auf allen Geräten

WordPress wurde so entwickelt, dass es optimal auf allen Geräten verwendet werden kann (Stichwort: Responsive Webdesign). So kannst du deine Website auch auf deinem Smartphone bearbeiten.

10. WordPress – Das weltweit beliebteste CMS

Etwa 35 % aller Websites weltweit laufen mit WordPress. Laut WordPress.org verwenden über 60 Millionen Menschen es als ihr virtuelles Zuhause. Auch große bekannte Firmen und Marken haben sich dafür entschieden. Zum Beispiel Vogue, Das Weiße Haus, Walt Disney, Frankfurter Allgemeine Blogs, Alanis Morissette und Sony Music.

Und du?

Verwendest du schon WordPress für deine Website? Und wenn ja: Hast du eine selbstgehostete Version oder bist du (noch) bei WordPress.com? Schreib’ mir deine Antworten gerne unten in die Kommentare.

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