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Wie viel kostet eine Website?

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Im Jahr 2006 habe ich die erste Website fertiggestellt, für die ich Geld bekommen habe. Seitdem wurde ich schon unzählige Male gefragt, wie viel denn eine Website kostet. Ich kann die Frage durchaus verstehen, denn man hört und liest überall sehr unterschiedliche Angaben dazu. Außerdem handelt es sich um einen Bereich, der für „normale” Menschen undurchschaubar und gar mysteriös wirken kann. Mit diesem Artikel zeige ich dir, warum diese Frage nicht so einfach zu beantworten ist. Und ja, ich werde auch Zahlen nennen.

Wie viel kostet ein Haus?

Ich vergleiche den Bau einer Website gerne mit dem eines Hauses. Denn wie lautet die Antwort auf die Frage: „Wie viel kostet ein Haus?” Genau: Es kommt darauf an! Zum Beispiel kommt es darauf an, wie groß das Haus sein soll, in welcher Stadt es stehen soll, wie die Qualität der verwendeten Baustoffe sein soll, wie nachhaltig das Haus sein soll und welche besonderen Features es haben soll. Es spielt aber auch eine Rolle, wer dieses Haus baut. Handelt es sich um ungelernte Arbeiter oder wendest du dich lieber an ein etabliertes Bauunternehmen? Ein weiterer Punkt ist der Zeitfaktor: Wie schnell soll das Haus fertig sein?

Übertragen auf eine Website kommt es zum Beispiel darauf an, wie umfangreich diese sein soll (Seiten, Texte, Bilder, Videos) und bei welchem Anbieter die Website gehosted werden soll und welcher Tarif gewählt wird. Wie nachhaltig soll die Website sein? Also kann ich sie danach selbst leicht bearbeiten und problemlos weiterentwickeln (lassen)? Gibt es spezielle Anforderungen, die erfüllt werden müssen? Für welchen Website-Bauer entscheidest du dich: Für den Cousin des Nachbarn, der mal für den Kegelverein des Stiefonkels eine Website gemacht hat? Oder vertraust du lieber auf jemanden, der schon jahrelang Erfahrungen vorzuweisen und Ausbildungen in diesem Bereich absolviert hat? Wenn du die Sache mit deiner Website nicht so ernst meinst und das nur ein Hobbyprojekt sein (und bleiben) soll, reichen die Fähigkeiten des Bekannten sicher aus. Meinst du es jedoch ernst, weil du Menschen erreichen und von dir und deiner Idee überzeugen willst, solltest du dich lieber an einen Profi wenden.

Website selber machen?

Wenn du ganz viel Zeit hast, kannst du dir deine Website auch selber bauen. Aber die ganzen Betreiber von Homepagebaukästen versprechen doch, dass es ganz schnell und einfach geht? Klar, wenn du folgende Punkte missachtest:

  1. Modernes, professionelles Design, das auf allen Geräten gut aussieht (Responsive Webdesign)
  2. Benutzerfreundlichkeit, damit sich deine Zielgruppe wohl auf deiner Website fühlt (Usability)
  3. Texte, die für das Web optimiert und gut lesbar sind (Content Marketing)
  4. Professionelle Bilder, die deine Zielgruppe ansprechen
  5. Schnelle Ladezeit, damit deine Besucher nicht gleich wieder frustriert abspringen (Performance)
  6. Auffindbarkeit in Suchmaschinen, damit du leicht gefunden wirst (Suchmaschinenoptimierung)
  7. Barrierefreiheit, damit auch Menschen mit Behinderung Zugang zu deinen Inhalten haben
  8. Rechtliches (DSGVO, Datenschutz und Impressum)
  9. Sicherheit und Spamschutz
  10. uvm.

Das sind mind. 5 dicke Bücher, die du lesen und verstehen solltest, wenn du dir selbst eine professionelle Website erstellen willst und noch keine Berührungspunkte damit hattest. Denn das sind heute die Punkte, auf die man achten sollte. Ich weiß, früher war alles einfacher. Früher war nur ein einziger Punkt wichtig: Eine Website haben. Doch das ist heute nicht mehr so und dessen solltest du dir bewusst sein.

Warum sind die Preise so unterschiedlich?

Wie viel eine Website kostet, hängt also von dir und deinen Anforderungen ab. Auf der anderen Seite kommt es aber auch darauf an, wer diese Website für dich umsetzt und wie die Situation dieser Person aussieht. Was ich damit meine? Es gibt auf dem Markt sehr viele Anbieter, die dir eine Website erstellen können: Webdesign-Agenturen, Solo-Webdesigner und natürlich der Cousin des Nachbarn. So unterschiedlich diese Anbieter sind, so unterschiedlich sind auch die Preise. Die Preise hängen meiner Meinung nach von folgenden Faktoren ab:

  1. Wie fair ist der Anbieter? Ist er nur auf das schnelle Geld aus, leistet dafür jedoch minderwertige Ergebnisse?
  2. Gibt es Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen?
  3. Hat der Anbieter ein Büro, für das Miete, Strom etc. bezahlt werden muss?
  4. In welcher Stadt sitzt der Anbieter? Wie teuer ist da ein akzeptabler Lebensstandard?
  5. Welche Qualifikationen und Erfahrungen hat der Anbieter vorzuweisen? Was sagen andere über ihn? Und wie vertrauenswürdig sind die Testimonials?
  6. Macht der Anbieter das nur nebenbei und ist nicht darauf angewiesen? Oder ist es sein Hauptjob, von dem er leben muss?
  7. Kann der Anbieter nur einen Teilbereich oder gehen seine Kompetenzen über das reine Webdesign hinaus? Kann er dir z. B. auch ein Logo und Visitenkarten erstellen und dafür sorgen, dass alles zusammenpasst und damit einen professionellen Eindruck macht?
  8. Kann dich der Anbieter umfangreich und individuell beraten oder kann er nur schnell eine Website zusammenklicken?
  9. Handelt es sich um einen Anfänger, der Websiteprojekte als Übungen sucht?
  10. Beachtet der Anbieter Kosten und Nutzen? Empfiehlt er dir nur das, was du wirklich brauchst?
  11. uvm.

Kurz zu meiner Situation

Als ich mit der ganzen Website-Sache angefangen habe, habe ich noch bei meinen Eltern in einer Kleinstadt gelebt, hatte keine Ausgaben, aber auch keine Erfahrungen und Ausbildungen. Mein erster Stundensatz betrug 15 Euro. Für meine damalige Situation war das ein angemessener Preis. Heute sieht meine Situation allerdings „etwas” anders aus: Es ist mittlerweile mein Hauptjob, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Ich habe zwar noch kein Büro oder Mitarbeiter, lebe aber in Frankfurt am Main und habe ein eigenes Homeoffice, das vollständig für mein Gewerbe ausgestattet ist. Außerdem habe ich knapp 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Webdesign und -entwicklung, Grafikdesign, Screendesign, Social Media, Content Marketing und Online Marketing (und bestimmt noch etwas vergessen). Ich habe drei Ausbildungen in diesen Bereichen absolviert und war vor meiner Selbstständigkeit über 10 Jahre nebenberuflich selbstständig. Trotz alledem sind meine Preise äußerst fair. Ich kenne andere mit weniger Erfahrungen, die weit mehr Geld verlangen.

Auch ein wichtiger Faktor: Rentabilität

Wenn der Anbieter allein von diesem Job leben muss, spielt natürlich auch die Rentabilität eine große Rolle. Bist du begeistert von der Arbeit, hast Sympathie und Vertrauen aufgebaut und die Zusammenarbeit hat dir Spaß gemacht, solltest du das wertschätzen und den Preis gerne zahlen. Bedenke, dass du damit auch dafür sorgst, dass der Anbieter auch weiterhin diesen Job machen kann und auch andere von der guten Leistung profitieren können.

Mein Rat: Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, mache dir ein umfassendes Bild. Du kannst die obige Liste als Anhaltspunkt verwenden. Finde heraus, in welcher Situation der Anbieter ist und ob dir dein Gefühl sagt, dass der Preis gerechtfertigt ist.

Butter bei die Fische!

Wir haben also bisher geklärt, dass es einerseits auf deine Anforderungen ankommt. Andererseits beeinflusst auch die Situation des Anbieters den Preis. Schauen wir uns jetzt konkreter an, welche Posten auf der Rechnung den Gesamtbetrag ausmachen.

Disclaimer: Im Folgenden geht es nicht um eine statische Website (ohne CMS, also selbst programmiert), sondern um eine Website, die mit WordPress umgesetzt wird. Außerdem betrachte ich die Kosten und den Aufwand einer einfachen Website ohne aufwendige Funktionen (z. B. Shop, Übersetzungen, Onlinekurse).

Webhosting

Deine Website muss auf einem Webspace liegen und mit einer Domain adressierbar sein. Beides stellt dir ein Webhosting-Anbieter zur Verfügung. Es gibt sehr viele Webhoster und jeder Webdesigner wird dir einen anderen empfehlen. Das liegt daran, dass manche Webdesigner nur einen Webhoster kennen und deshalb auch nur diesen empfehlen können. Oder sie haben mit einem Webhoster schlechte Erfahrungen gemacht. Ein anderer achtet nur auf den günstigsten Preis. Ich selbst habe bereits einige Webhoster-Wechsel hinter mir und durch die Arbeit mit Kunden habe ich zusätzlich andere gesehen. Zu diesem Thema werde ich noch einen eigenen Artikel verfassen.

Für eine einfache WordPress-Website mit SSL-Zertifikat und einer Domain kannst du mit ca. 4 Euro pro Monat rechnen. Die erste Zahl haben wir also. Wie schön!

Wenn der Webdesigner die Registrierung für dich übernimmt und beim Webhoster Einstellungen vornimmt, kann das ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen. Einstellungen können Weiterleitungen, SSL-Aktivierung und Einrichtung von E-Mail-Adressen sein.

Kosten: 4 Euro/Monat
Aufwand: ca. 2 Stunden

WordPress

WordPress an sich ist kostenlos. Die grundlegende Installation geht schnell, bei manchen Hostern sogar auf Knopfdruck. Eine einfache Installation und Einrichtung sollte im Normalfall nicht länger als eine Stunde dauern.

Aufwand: ca. 1 Stunde

Theme und Design

Es gibt unzählige kostenlose Themes und ich habe auch schon ein paar von ihnen ausprobiert. Jedoch reichen die meisten nicht für die eigenen Bedürfnisse aus. Oft werden sie auch nicht weiterentwickelt, nicht aktualisiert und Support gibt es meist auch nicht. Die Möglichkeiten und Funktionen sind oft sehr beschränkt. Deshalb setze ich seit Jahren auf kostenpflichtige Premium-Themes, die es bereits ab 40 Dollar gibt. Bei der Wahl des „richtigen” Themes gibt es so einiges zu beachten, das ich vielleicht in einem anderen Artikel behandeln werde.

Mit dem Kauf eines Themes und der Installation ist es jedoch noch nicht getan. In jedem Fall rate ich dazu, direkt ein Child-Theme zu erstellen. Oft müssen noch kleine Code-Anpassungen oder -Ergänzungen durchgeführt werden, die ohne Child-Theme beim nächsten Update wieder überschrieben werden. Als nächstes müssen alle Theme-Einstellungen so vorgenommen werden, dass sie zum Corporate Design passen. Ist noch keines vorhanden, wird es nun definiert. Je nach Theme und Corporate Design kann das ca. 4-10 Stunden dauern.

Kosten: einmalig 40-100 Dollar
Aufwand: ca. 4-10 Stunden

WordPress Plugins

Ähnlich wie bei Themes gibt es auch unzählige kostenlose Plugins, die dabei helfen, WordPress zu optimieren, sicherer zu machen oder vor Spam zu schützen. Plugins brauchst du aber auch, um einen Cookie-Banner einzusetzen, einen Pagebuilder zu integrieren oder um deine Website zu übersetzen. Für die meisten Fälle gibt es sehr gute kostenlose Plugins. In anderen Fällen habe ich schon viele kostenlose probiert, die mich leider nicht überzeugt haben. Grundsätzlich suche ich immer zuerst nach einer kostengünstigen Version. Es gibt aber auch ein paar wirklich gute Plugins, die kostenpflichtig sind und bei denen sich die Investition lohnt. Folgende kostenpflichtige Plugins empfehle ich aktuell:

  • UpdraftPlus Premium* (Backups): Im 1. Jahr 65,45 Euro (Brutto), ab dem 2. Jahr 39,27 Euro (Brutto).
  • Borlabs Cookie* (Cookie Opt-In): Einmalig 39 Euro (Brutto), wenn du nach einem Jahr weitere Updates und Support möchtest, kannst du die Lizenz verlängern und erhältst 30 % Rabatt.
  • WPML (Übersetzungen): Im 1. Jahr 79 Dollar, ab dem 2. Jahr 59 Dollar (Version: „Mehrsprachiges CMS”).

Auch Plugins müssen konfiguriert, also richtig eingestellt werden – egal ob kostenpflichtig oder kostenlos. Je nach Plugins kann das 4-8 Stunden dauern.

Kosten:
einmalig 39 Euro (Brutto),
mit Übersetzungen 137,72 Euro im 1. Jahr, 93,25 Euro ab dem 2. Jahr
ohne Übersetzungen 65,45 Euro im 1. Jahr, 39,27 Euro ab dem 2. Jahr
Aufwand: ca. 4-8 Stunden

Bildrecherche, -einkauf und -bearbeitung

Keine Website kommt ohne Bilder aus. Entweder du hast selbst ansehnliche Fotos erstellt, die du für die Website verwenden kannst. Oder du investierst etwas Geld für ein professionelles Fotoshooting. Wenn du keine eigenen Bilder hast und Geld sparen willst, kannst du dir kostenlose, lizenzfreie Bilder auf diversen Plattformen aussuchen. Der Nachteil von diesen gratis Bildern ist, dass seeehr viele andere diese ebenfalls verwenden und man sich mit der Zeit satt daran sieht. Es ist einfach nichts Besonderes mehr und wirkt austauschbar. Kannst du etwas Geld in die Hand nehmen, lohnt es sich, Bilder auf Stockplattformen zu kaufen. Diese tauchen weniger oft auf, da sie nun mal Geld kosten. Wenn du mich fragst, ist die beste Lösung selbst Bilder zu erstellen, da diese einzigartig sind und persönlicher wirken können. Fotos vom Fotografen unterstreichen deine Professionalität und sind immer eine lohnenswerte Investition.

Lieferst du dem Webdesigner Fotos, muss er diese ggf. noch bearbeiten, um sie für den Einsatz im Web zu optimieren. Oder er soll für dich passende Bilder recherchieren und kaufen. Je nachdem wie viele Bilder es sein sollen und wie viel bearbeitet werden muss, kann der Aufwand bei 2-10 Stunden liegen.

Aufwand: ca. 2-10 Stunden

Konzeption und Content Management

Du hast Texte geschrieben, Bilder gesammelt und Videos erstellt. All diese Inhalte werden beim Content Management geprüft, ggf. korrigiert und optimiert und schließlich logisch in deine Website eingepflegt. Hierzu zählt auch die Einbindung von Formularen, z. B. ein Kontaktformular. Welche Felder machen Sinn? Wie soll die E-Mail aussehen, die als Bestätigung an den Kontaktsuchenden gesendet wird? Und wie sollen Fehlermeldungen formuliert werden, die erscheinen, wenn Pflichtfelder nicht ausgefüllt wurden? Zum Content Management zähle ich auch die Konzeption einer sinnvollen Navigationsstruktur und einen benutzerfreundlichen Seitenaufbau. Eben alles, was die Inhalte der Website betrifft. Bei einer einfachen Website mit 5 Unterseiten (+ Impressum und Datenschutz) kann für den Webdesigner Aufwand von 7-14 Stunden entstehen.

Aufwand: ca. 7-14 Stunden

DSGVO, Datenschutz und Impressum

Jeder Website-Betreiber, der seine Website nicht zu rein privaten Zwecken betreibt, muss sich um die Themen Datenschutz, DSGVO und Impressum kümmern. Der Begriff „privat” sorgt dabei immer wieder für Missverständnisse. Fakt ist, dass die allermeisten Websites nicht privater Natur sind. Möchtest du mit deiner Website Kunden erreichen, Produkte verkaufen, hast Affiliate-Links eingebaut oder Anzeigen geschaltet, gehörst du definitiv nicht zu den Privatbetreibern! Im Impressum teilst du mit, wer die Website betreibt und musst je nach Rechtsform weitere Angaben machen. Das Thema Datenschutz ist seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) 2018 wohl bei jedem an der ein oder anderen Stelle angekommen. Hier gibt es sehr vieles zu beachten, das diesen Artikel sprengen würde. Wichtig an dieser Stelle: Alleine mit einer Datenschutzerklärung, die man sich von irgendwoher kopiert hat, ist es leider nicht getan. Oft reicht ein einfacher Cookie-Banner auch nicht aus, da Inhalte von externen Websites mittlerweile erst nach dem ausdrücklichen Einverständnis des Website-Besuchers angezeigt bzw. geladen dürfen werden (sog. Opt-In). Diese Funktion liefert z. B. das bereits oben empfohlene Plugin Borlabs Cookie*. Plugin installieren und fertig? Leider nicht. Es muss auch korrekt konfiguriert und getestet werden.

Viel technischer Aufwand

In die Datenschutzerklärung müssen individuelle Angaben geschrieben werden – je nach verwendeten Tools, Plugins und externen Inhalten. Formulare müssen mit einer Checkbox versehen werden und bei Kommentaren muss auch einiges beachtet werden. Letztendlich sollte die Website auf jeden Fall auch ein SSL-Zertifikat haben (https:// statt http://). All das sind Themen, mit denen man sich erstmal auskennen muss und die man auch technisch umsetzen können muss. Hier lohnt es sich, einen Webdesigner zu beauftragen, der sich damit auskennt. Ich beschäftige mich schon seit Anfang 2018 damit intensiv und bin seitdem auch Mitglied bei der Internet-Rechtskanzlei eRecht24, die ich sehr empfehlen kann. Die Plattform bietet viele hochwertige Generatoren, wird stetig weiterentwickelt, man bekommt sehr viele hilfreiche Infos und es finden regelmäßig Webinare statt. Auch mit dem Support habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Kunden unterstütze ich gerne mit Hilfe von eRecht24 bei der Umsetzung einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung und einem Impressum. Wer sich selbst darum kümmern will, kann sich gerne bei eRecht24* anmelden. Die Kosten betragen 14,90 Euro (Brutto) monatlich (bei Jahreszahlung).

Kosten: 14,90 Euro monatlich bei Jahreszahlung
Aufwand: ca. 4-8 Stunden

Unterm Strich

Für die Berechnung der Kosten verwende ich bei allen „von bis“-Angaben im Folgenden Durchschnittswerte. Außerdem gehe ich von einer einsprachigen Website aus. Es fallen keine Kosten für Fotograf oder Bildplattformen an. Für die Erstellung der Texte wird kein externer Texter beauftragt.

Einmalige Kosten

Theme60 Euro
Plugins39 Euro
= 99 Euro

Laufende Kosten

Webhosting4 Euro/Monat
Plugins39,27 Euro/Jahr
Datenschutz14,90 Euro/Monat
= 22,17 Euro/Monat

Aufwand für den Webdesigner

Webhosting registrieren und konfigurieren2 Stunden
WordPress installieren und konfigurieren1 Stunde
Theme kaufen und installieren1 Stunde
Webdesign mit Hilfe des Themes entwickeln7 Stunden
WordPress-Plugins installieren und konfigurieren6 Stunden
Bildrecherche, -kauf und -bearbeitung4 Stunden
Content Management8 Stunden
Datenschutz und Impressum4 Stunden
= 33 Stunden

Je nach Stundensatz des Webdesigners können also folgende Kosten entstehen:

60 Euro1.980 Euro
70 Euro2.310 Euro
80 Euro2.640 Euro
90 Euro2.970 Euro
100 Euro3.300 Euro
110 Euro3.630 Euro
120 Euro3.960 Euro

Tendenziell bezahlt man deutlich mehr, wenn man sich an eine Webdesign-Agentur wendet. Neben den oben genannten Faktoren kann eine Agentur weitere Posten wie Projektmanagement und Meetings in Rechnung stellen, die ein Solo-Webdesigner meist nicht benötigt und/oder berechnet.

Die Range an Stundensätzen orientiert sich an einer Umfrage von Host Europe, die du dir hier ansehen kannst. Demnach haben die meisten Webdesigner einen Stundensatz von 60 bis 80 Euro. In meiner Auflistung gehe ich jedoch bis 120 Euro, da ich 1. auch Webdesigner kenne, die so viel verlangen und 2. Agenturen und Firmen meist mehr nehmen müssen.

Fazit

Es gibt viele gute Gründe, warum sich die Preise von Webdesign-Anbietern so unterscheiden. Sei dir bewusst darüber, dass jeder davon eine individuelle Situation hat und man deshalb nicht nur die nackten Preise vergleichen sollte. Wenn du darüber nachdenkst, zu Beginn einen günstigen Anbieter zu wählen, bedenke bitte, dass es oft vorkommt, dass man sich später doch noch an einen Profi wendet und deshalb mehr bezahlt. Es heißt nicht umsonst: „Wer billig kauft, kauft zweimal”. Überlege auch, ob du dein Herzensprojekt von jemandem umsetzen lässt, der dich auch in anderen Bereichen beraten und unterstützen kann. Auch hier kannst du Geld (und Nerven) sparen. Denn wer sich einmal mit dir und deinem Projekt auseinandergesetzt hat, kann viel schneller deine Corporate Identity auch auf andere Medien übertragen.

Ich hoffe, dass dieser Artikel Licht in’s Dunkel gebracht hat und freue mich sehr über ein Feedback von dir! Wenn du Unterstützung bei deiner Website, Technik oder Design brauchst, melde dich gerne bei mir.

Wichtig: Dieser Artikel spiegelt meine eigene Meinung und meine eigenen Erfahrungen wider. Es gibt sehr viele Faktoren, die einen Preis beeinflussen und nicht alle kann ich ansprechen. Ich habe auch nichts gegen den Cousin des Nachbarn oder gegen Webdesign-Agenturen. Jeder hat seine Daseinsberechtigung.

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